Spanien Sprachreisen : Komm!Prender! - nimm ein Stück Spanien mit
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Spanien - Halbinsel mit vollem Lebensgefühl

Spanien - eine kurze Einführung

Millionen von Touristen kennen Spanien, oder zumindest jene Küstenabschnitte, die sie Sommer für Sommer bevölkern. Dabei ist Spanien so viel mehr: Basken, Katalanen, Kanaren und Balearen sind nur wenige der Kontrastpunkte, welches diese wunderschöne Land bietet. Karge Weiten und saftige Wiesen wechseln sich ab mit Weltmetropolen und Traumstränden. Schroffe galizische Felsküsten und Sonnen durchflutete maurische Gassen bilden nur einige der Eckpunkte dieser kulturellen, geografische Vielfalt.

Spanien historisch

Geschuldet ist diese mannigfaltige Ausprägung von Land und Leuten der bewegten Geschichte der Iberischen Halbinsel. Zwischen Westgoten und Arabern, Conquista und Reconquista bildete sich im Laufe der Jahrhunderte aus einer anfangs sehr heterogenen eine mittlerweile auch sprachlich sehr homogene Bevölkerung, deren Vokabular immer noch eine Vielzahl arabischer Wörter aufweist und somit vom Reichtum und der Toleranz dieser Sprache und Gesellschaft zeugt.

Das kommt Spanisch vor

Sprachlich homogen ist Spanien vor allem auch, weil die Trennung zwischen dem Kastilischen und den anderen drei Sprachen Baskisch, Katalanisch und Galizisch in den jeweiligen Regionen sehr deutlich ist. Sei es, was die Straßenbeschilderung oder die Metro-Durchsagen angeht - jeder Sprache wird der entsprechende Raum gegeben. Insofern erweist sich das sonst eher zentralistisch denkende Spanien als sehr föderalistisch, weitreichender Autonomiestatus für Katalonien und Baskenland eingeschlossen.

Komm!Prender!

Comprender, das bedeutet verstehen, aber irgendwo auch 'mitnehmen'. Und so nimmt der Sprachurlauber immer ein Stück Spanien mit sich, wenn er nach einer Sprachreise vielleicht erschöpft, in jedem Fall jedoch reich an Eindrücken zurückkehrt. Spanisch lernen in Spanien, das heißt vor allem auch sich fallen lassen in die temperamentvolle, lebendige Atmosphäre. Egal, ob der Sprachreisende sich für die 'Klassiker' Salamanca, Toledo, Madrid, La Palma oder Malaga entscheidet oder vielleicht beschaulichere Orte wie beispielsweise Burgos wählt: überall wird er den Drang verspüren, noch mehr sehen, verstehen und sprechen zu wollen. Tipp: Auch Golfer, die spanisch lernen wollen, sollten die Golfplätze in Spanien mal versuchen.

In den Tabladas Andalusiens oder dem Schinkenmuseum in Madrid, überall erwacht Spanisch zum Leben, wenn auch die Formen mitunter verschieden sind. Doch wie die verschiedenen Steine eines maurischen Mosaiks, vermitteln die diversen Varietäten des Spanischen nicht nur Vielfalt, sondern auch Reichtum. Daher vermittelt eine Sprachreise, die aus mehr als einer Station besteht, einen sehr authentischen Querschnitt der sprachlichen Homogenität Spaniens. Die verschiedenen nicht-kastilischen Sprachinseln bieten dem Reisenden in Sachen Sprache die Möglichkeit kurz inne zu halten und staunend die Reise fortzusetzen.